So sperrig wie seine Möbel


"Manche Dinge, die andere wegwerfen, ziehen mich mit ihrer Erzählung in ihren Bann", beschreibt Johannes Schneck eine Ausgangssituation seines gestalterischen Prozesses. Um die Geschichte dieser Gegenstände neu zu erzählen brauche es ihre Beziehung zu anderen Gegenständen oder Materialien. "In dieser ´Beziehungsarbeit´ erlebe ich mich immer wieder als aktiv Wartender - begleite diesen Entstehungsprozess in Achtsamkeit, um dann im richtigen Augenblick den Nagel reinschlagen oder den Schweißpunkt setzen." So entstehen dann seine individuellen, kreativen und schrägen Upcycling-Möbel im Stil des Industrial Chic. Die Ansprüche, die der Schreiner und studierte Innenarchitekt an sich und seine Auftraggeber stellt, sind nicht alltäglich: "Kunden müssen bereit sein, sich mit mir auf den Schaffensprozess einzulassen". Das erfordere Mut, Offenheit und auch Zeit. Wer sich darauf einlässt, den erwarten Möbel und Raumdesigns, die absolut einzigartig sind!



Artikel im Magazin BM 08/2017

Kommentare von Kunden


Bin ich in einem Fantasyfilm oder auf einer Theaterbühne?
Johannes Schneck fertigt seine Möbel aus Materialien, die ihre eigene Geschichte erzählen.
Bearbeitet und neu interpretiert entstehen funktionale Objekte, die den Betrachter in ihren Bann ziehen. Wunderbar . Poetisch . Welche Anregung !!!!
Ulla Barthold, Stuttgart


Die Küchenzeile von Johannes Schneck finden wir umwerfend. Seht Euch die Details an: die Fronten aus antiken Backblechen, Heiligenbilder als Spritzschutz und der Kühlschrank wird mithilfe von Baumpilzen zur Skulptur. Wiederverwertung mit Charm und dezentem Glanz.
Doris und Peter Hensinger, Stuttgart


Ziemlich gelangweilt von den gängigen Designmöbeln, bin ich - zu meinem Glück - auf Johannes Schneck gestoßen. Unter seiner profesionellen Einflußnahme sind meine Räume neu entstanden - so fühle ich mich wohl. Und nebenbei genieße ich die staunend anerkennenden Kommentare meiner BesucherInnen.
Martina Burkhardt, Gomaringen

Wenn ich den Lebens - und Schaffensraum von Johannes Schneck betrete , kann ich ganz direkt ablesen , wie er in die Welt blickt - das ist originell , witzig , einzigartig . Er sieht das Potential in einem Material, in der Oberfläche , der Erscheinung - nimmt die Gegenstände aus ihrem ursprünglichem Zusammenhang und gibt ihnen eine ganz neue Bedeutung. Wohnen in Lebensspuren - für mich tatsächlich “dokumentaverdächtig““.
Johannes Weigle, Schloß Hochberg


Johannes Schneck hat mir ein Homeoffice gebaut. Zuerst hatten mich seine Materialideen etwas befremdet, ich konnte aber Muster zur Ansicht behalten. Nach einigen Tagen hatte ich mich ein wenig damit angefreundet und beschloss, einen "echten Schneck" zu kaufen und dem Künstler freie Hand zu lassen - das Ergebnis ist super. Das Homeoffice ist einzigartig und lebendig und es ist sozusagen maßgeschneidert. Wie ein Maßanzug wurde es meinen Bedürfnissen und Wünschen angepasst.
Als ich ihm später erzählte, dass mein Unikat einem Besucher nicht gefiel, war er beglückt: "ich mache keine Möbel, die Jedem gefallen".
Helge Schaal, Tübingen


Jedes Stück ist einzigartig in seiner Beschaffenheit.
Mich fasziniert dabei die Kombination aus Funktionalität und der Kreativität mit der die Werkstoffe eingesetzt und verarbeitet werden. Die Verwendung von Materialien, die ich in meinen Gedanken bislang nicht in Verbindung mit dem Endprodukt verknüpft habe, lässt mich staunen und führt sofort zu einer Beziehung zum Gegenstand.
Reiner Tomanek, Stuttgart


Für mich steckt in jedem Möbelstück der Witz und die Einzigartigkeit seines Machers. Schuhsohlen als Wandbekleidung, die wie Fischschuppen aussehen, das ist wirklich originell und umweltbewusst dazu. Johannes Schneck hat das Zeug für seine Auftraggeber ein Möbelstück zu zaubern, das unvergesslich bleibt, auch bei den Besuchern. Und er versteht sein Handwerk sehr. 
Heike Pohl, Berlin


Was uns an den Kreationen von Johannes Schneck besonders gefällt , ist das Wiedererkennen der ursprünglichen Gegenstände, welche in die alltagstauglichen Kunstobjekte eingearbeitet sind.
Die Funktion verändert sich auf überraschende und aufregende Art, bis hin zum Widerspruch mit der ihr eigentlich zugedachten Verwendung. Die Materialien ergänzen sich ganz eigenartig, kontrastieren sich und erzählen sowohl ihre eigene Geschichte, als auch ganz neue Fantasien.
Jutta und Helmut Zimmermann, Hößlinswart


”Kenne ich schon” passt nicht mehr. Bei diesen Unikaten mit einer erfrischend ehrlichen Ausstrahlung lerne ich jedes bekannte Möbel neu kennen. Diese nützlichen Objekte suggerieren eine schöpferische Leichtigkeit und stehen so im erfreulich lebendigen Kontrast zu so vielen Design - Totgeburten. Bei Johannes Schneck erlebe ich Gestaltung als ständiges Suchen und Finden - komponierte Findlinge.
Stefan Maurer, Aachen